Hier werde ich nach und nach Fotos von meinen Karton-Collagen hochladen.
Ein Klick auf eines der Fotos öffnet eine Slideshow.
Wer kann schon eine Laubbratenbox sein eigen nennen?
Karos und Streifen aus einem Benimmbuch der 50er Jahre.
Die zarten Rosatöne vermitteln bei flüchtiger Betrachtung einen Eindruck von Romantik, der bei genauem Hinschauen leichtem Grauen weicht.
An dieser Symphonie in gelb und grün wirkten mit:
ein makrobiotisches Kochbuch aus den 80ern, Operettennotenblätter, eine holländische Straßenkarte aus den 60ern, Dagobert Duck, Yps, Lasso und Lassie, der Diercke Weltatlas und ein Biologiebuch.
Ob Wolfgang, in dessen Lexikon dieser Brief lag, sich wirklich für die Zubereitung diätetischer Speisen interessiert hat, ist ebenso zweifelhaft wie der Nutzen russischer Sprachkenntnisse für Barbara – Noack – Leserinnen, die ihre Briefe mit “wie geht es dir, mir geht es gut” beginnen.
Die Unterscheidung zwischen lebenden und toten Wesenheiten gehört auch zum indischen Curriculum.
Die Frau bei der Arbeit: sozial und schön
Ähnlich klischeehaft ist das Bild des tugendhaften Jünglings.
Aus einem 50 Jahre alten Kinderlexikon:
Mutter putzte noch mit Lumpen, die Jungen hießen Gerhard und langweilten sich und die Töchter häkelten Topflappen oder machten Laubsägearbeiten.


Dass die Firma Ritter Weizenkeimoel immer noch existiert, hat sich sicher auch der aggressiven Werbung im Reformhauskalender von 1955 zu verdanken.
Bei “Brett Halliday” kann es sich nur um einen Künstlernamen handeln.
Schwer zu glauben, dass dieser Krimi der Spitzenklasse tatsächlich aus dem Amerikanischen übersetzt worden ist.
























Auch sehr nett, aber du hast doch wohl nicht das wunderschöne Märchenbuch zerschnitten! War mein Lieblingsmärchenbuch als Kind.
Aber nein, ich habe es nur vor dem bösen Reißwolf gerettet.