Dickens Festijn in Deventer

Einmal im Jahr wird ein Teil der Altstadt von Deventer abgesperrt und von ein paar hundert Menschen bevölkert, die aussehen, als wären sie einem Dickensroman von vor 150 Jahren entsprungen.

Hinter jeder Ecke singt ein Chor, teilweise mehrstimmig…

…und mit großer Inbrunst.

Alles begutachtet von englischen Gentlemen…

…dem Weihnachtsmann…

…einem Spitzbuben…

…und den Beefeatern, die auch hier keine Miene verzogen haben.

Andere sind umso fröhlicher.

Er bringt Glück…

…und er Geschenke.

Die skurrilsten Gestalten bevölkern die Straße.

Der behinderte Bettler…

…entpuppt sich später als Besitzer einer Digitalkamera.

Er scheint so eine Kamera zum ersten Mal zu sehen.

Sie dagegen schaut vermutlich zum ersten Mal dem Tod ins Auge und lacht.

Ein Aussätziger mit perfekt aufgeschminkten Hautunreinheiten…

…oder sind sie am Ende doch echt?

Die Frauen dürfen rauchen und trinken…

…aber nicht wählen.

Sie schaut zum Manne auf…

… während er versucht, die Jugend zu beeinflussen.

Nun aber zur Hauptperson.

Er hat noch ein grosses Wort, obwohl sein Grabstein schon gemeißelt ist…

…und die verschiedenen Weihnachtsgeister ihn auf seine Missetaten hinweisen.
Wenn ich mich recht erinnere, ist das der Geist der vergangenen Weihnacht, der sah im Film etwas anders aus.

Dann der Geist der jetzigen Weihnacht…

…und der Geist der zukünftigen Weihnacht.

Tatsächlich war die Stimmung wie am Weihnachtsmorgen. Die Darsteller lüfteten ständig Hut oder Mütze und wünschten einem so oft und freundlich “Merry Christmas”, dass man zum Schluß schon selbst beinahe überschwänglich fremden Menschen eine fröhliche Weihnacht wünschte.

                

  1. Christine
    29. Dezember 2011

    die Kostüme sind der Hammmer. Ich will auch so was

Wie findest du das?

*