Osterspaziergang

Ostersonntagmorgen. Nach nasskalten Tagen scheint endlich die Sonne. Wahrscheinlich werden gleich Tausende die Straßen, Parkplätze und Ausflugsziele im Grünen stürmen. 

Um dem zu entgehen, fahren wir frühmorgens in die Nordstadt. Auf diese Idee kommt sonst niemand. Es ist entspannt, ruhig und auf eine ganz eigene Art  romantisch.

Die ersten Tische werden rausgestellt. 

  

Auf Natur muss man nicht verzichten. Die ersten Magnolien blühen.

  

Der Löwenzahn setzt sich tapfer gegen Asphalt und Zigarettenkippe durch.

  

Ein ausrangierter Bildschirm.

  

Außer Nunkis sind auch Anarchisten am Werk.

Ist das nicht ein Widerspruch an sich?

  

Hier prallen Religionen aufeinander. 

Jesus liebt Dich. 

Je suis juif – ich bin Jude. 

Nicht Charlie? 

 

4 weint. 

  

8 lacht. 

  

Ich lese: “Zum 3. Mond.”

 

Das Highlight des Ausflugs war die Entdeckung dieses leider geschlossenen Strickmodengeschäftes. Hoffentlich findet sich jemand, der die schöne Reklame und das Fliesenmosaik erhält. 

Ein guter Grund, bald mal wieder vorbei zu schauen. 

Muss ja kein Feiertag sein. 

 

  

                

Wie findest du das?

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